Höver 700 + 1
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Jubiläumsfeierlichkeiten in Höver "700 + 1“ am 1. und 2. Oktober 2010

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Höver aus dem Jahr 1309 haben die Höveraner und viele Gäste am ersten Oktoberwochenende fröhlich gefeiert.

Es begann am 1. Oktober in der Kantine der Firma Holcim mit einem Festakt, an dem etwa 130 Gäste teilnahmen. Heinz-Siegfried Strelow, Vorsitzender vom Heimatbund Nds, e.V. beschrieb in seiner Festansprache das Dorf Höver im Großen Freien und wie sich der Ort in den vergangenen 100 Jahren von einem Bauerndorf in eine Industriegemeinde veränderte. Diese Entwicklung wird weiter gehen, denn, so führte er aus: „Wandel ist eine Grundkonstante, wie auch Geschichte kein Stillstand und kein Endzustand ist“. Auch der bekannteste Einwohner Hövers wurde von ihm gewürdigt. Der Künstler und Kunstprofessor Heinrich Plühr wuchs in Höver auf. Nach seinem Studium wirkte er viele Jahre in Weimar. Er blieb aber bis zu seinem Tod im Jahr 1953 seinem Heimatort verbunden und einige seiner Werke befinden sich in Höver. Ein weiterer Höhepunkt der Feier war ein Vortrag von Herrn Professor Jürgen Udolph. Seine Arbeit war ausschlaggebend dafür, die erste urkundliche Erwähnung Hövers im ältesten Bürgerbuch der Stadt Hannover zu finden. Herr Professor Udolph hatte eigens für diese Feier Nachforschungen über den Ursprung und die Bedeutung des Namens Höver – Hovederen angestellt. Er kam zu dem überraschenden Ergebnis, dass Hovederen „Hofsiedlung; Siedlung, die durch Horstellen geprägt ist, oder auffällt“ bedeutet und die Schreibweise Parallelen zu Namen im angelsächsische Raum aufweist, die bis in das 5. Jahrhundert nach Christi Geburt zurück reichen. Die Familie Unger mit ihrem Waldhornquartett gab diesem Abend einen festlichen Rahmen. Zwei Schüler der Grundschule Höver mit ihrem Sketch vom „Suppenstein“ und „Polizist Zecke“, der versprach, Höver wieder auf Vordermann zu bringen, sorgten für gute Unterhaltung.

Am nächsten Tag wurden die letzten Vorbereitungen für die Feier auf dem Hof von Friedrich Ostermeyer, in der Prof.-Plühr-Straße und vor dem Hotel Zur Linde getroffen. Der Himmel war grau und der Regen hörte, Gott sei Dank, pünktlich zum Beginn des ökumenischen Gottesdienstes auf. Nun feierte das ganze Dorf mit vielen Gästen. Auf zwei Bühnen gab es verschiedene Tanz- und Musikdarbietungen, an denen sich auch die Kinder der Grundschule und der Kindertagesstätte und Mitglieder höverscher Vereine beteiligten. Ein besonderer Höhepunkt war an diesem Tag der Auftritt der Power-Kids vom TSV Höver, die nach eigenen Angaben zukünftig nicht mehr auftreten werden. Für die Kinder wurden viele interessante Spiele angeboten und beim Lichtpunktschießen und Ponyreiten, auf der Hüpfburg und bei Trikerundfahrten gab es viel Spaß. Nach dem Motto „Vom Bauerndorf zur Industriegemeinde“ konnten sich die Besucher über alte landwirtschaftliche Geräte und Getreidearten informieren und die Stände ortsansässiger Firmen besuchen. Viele fleißige Hände haben geholfen diesen Tag so erfolgreich verlaufen zu lassen. Und nach dem Zusammenpacken am Abend konnten auch die Helfer in der schön geschmückten Festscheune unbeschwert feiern und tanzen.

Auch beim Aufräumen am Sonntag fassten alle Beteiligten mit an, so dass schon am Nachmittag fast alles sauber und verstaut war und man sich zur gemütlichen Nachlese im Sonnenschein zusammensetzen konnte. Das Fest war, nicht zuletzt durch diese tatkräftige Hilfe aller Vereine und Verbände aus dem Dorf, eine gelungene Geburtstagsfeier.

Noch einmal ganz herzlichen Dank und vielleicht sehen wir uns in Höver bei einem ähnlichen Anlass wieder.

 

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